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WILLIAM SHAKESPEARE

WAS IHR WOLLT


Viola wird von einem Schiffsuntergang gerettet und nach Illyrien gebracht. Ihren Zwillingsbruder Sebastian glaubt sie ertrunken. Viola kommt an den Hof des Herzogs Orsino und wird Zeuge von dessen unglücklicher Liebe zu der reichen Gräfin Olivia. Die Gräfin weißt den Herzog ab, weil sie angeblich um ihren Bruder trauert. Viola tritt als verkleideter Page unter dem Namen Cesario in den Dienst des Herzogs und wird als Brautwerber zu Olivia geschickt. Olivia behandelt den vermeintlichen Pagen äußerst freundlich, da sie sich sofort in den hübschen "Burschen" verliebt; sie läßt ihn wissen, daß die Werbung des Herzogs stets vergeblich sein werde. Viola hört das gern, da sie sich inzwischen in den Herzog verliebt hat.

Olivia fühlt sich durch ihre weiteren Bewerber noch mehr bedrängt. Und da es sich um solche Kandidaten wie den humorlosen Malvolio handelt, ist sie geradezu beleidigt.

Maria, ihre Kammerzofe hilft indessen ein bischen nach Malvolio einen Streich zu spielen. Hierbei hilft ihr Olivias ewig betrunkener Onkel Tobias Rülp. Gemeinsam setzen sie einen geschickt gefälschten Brief auf, in dem Olivia dem Hofmeister ihre Liebe gesteht und fordert, er solle in knallgelben Strümpfen und kreuzweis gebundenen Kniegürteln vor ihr erscheinen, um seinerseits zu beweisen, daß er für die Liebe eine ungewöhnliche Kleidung riskiere. Malvolio tappt ahnungslos in die Falle und erntet mit seinem affigen Aufzug schallendes Gelächter, besonders von der Gräfin. Malvolio ist damit als Bewerber ein für allemal ausgeschaltet. Doch es droht Gefahr durch einen neuen Nebenbuhler: den "Pagen" Cesario- Viola. Tobias von Rülp fordert Cesario- Viola zum Duell auf. Doch beide haben Angst vor einander. Schiffshauptmann-Narr Antonio tritt dazwischen und macht der jämmerlichen Szene ein Ende. Antonio ist verärgert, daß der Page ihn nicht freudig begrüßt. Denn der Schiffshauptmann hat vor kurzem dem Zwillingsbruder Sebastian beim Schiffsuntergang das leben gerettet. Jetzt hält er Viola bei der täuschenden Ähnlichkeit der Zwillinge für den Bruder. Der wirkliche Sebastian aber wird von der Gräfin Olivia empfangen und heftig umworben.

Olivia verwechselt den Zwillungsbruder mit Cesario-Viola. Die Gräfin bietet Sebastian die heimliche Trauung an, was diesen zuerst verwundert, dann aber stimmt er erfreut zu. Das Verwechslungsspiel erreicht seinen Höhepunkt, als der Herzog von der Heirat seines Pagen mit Olivia erfährt. Zutiefst empört will er Cesario-Viola entlassen. Da endlich stellt sich der wahre Sachverhalt heraus. Viola begrüßt hocherfreut ihren totgeglaubten Bruder und kann sich endlich dem Herzog in ihren weiblichen Reizen zeigen. Der Herzog erwidert Violas Liebe.


Regie und Kostüme Sybille Fabian
Bühne Herbert Neubecker
Kostüme Michael Sieberock-Serafimowitsch
Dramaturgie Stefan Schröder

Herzog Orsino Günther K.Hader
Gräfin Olivia Juliane Gruner
Viola Johanna Marx
Sebastian Matthias Frank
Kammerfrau Maria Helga Uthmann
Narr Matthias Heße
Malvolio Andreas Vögler
Tobias Rülps Claus Dieter Clausnitzer


Fotos Thomas Jauk und Anke Sundermeier
Agentur Stage Picture