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LUDWIG TIECK

RITTER BLAUBART


FRANKFURTER RUNDSCHAU

"...Im Studio hat die Regisseurin Sybille Fabian Ludwig Tiecks RITTER BLAUBART in einem klinisch weissen Raum mit Zielscheiben an den Wänden extrem stilisiert. Agnes, die siebte Frau, piepst wie ein gefolterter Kanarienvogel, Blaubart röchelt seine Sätze wie ein sprachbegabter Zombie, das Brüdertrio ist eine Bande von Bekloppten, von der eigenen Dummheit deformiert.

Sybille Fabian erzählt viel über Musik, Licht und Choreografien, jede Bewegung ist genau festgelegt, formale Strenge paart sich mit inhaltlicher Schärfe. Aus Tiecks Schauerschauspiel wird eine Gruselgroteske über sinnlose Kriegsbegeisterung, Einsamkeitserotik und Lust am "Ängstigen..."
Ein romantisches Zeitstück. ...."


DIE WELT

"...Ein Lichtblick: Tiecks weisse geschwätziges "Blaubart" - Märchen als sprachlich wie gestisch artifiziell gestyltes Grotesk-Konzentrat. Eine Elegie in Kaltweiss; erschreckend romantisch. ..."


RUHR NACHRICHTEN

"... ein intressantes Experiment. Hochästhetisch in Schwarz- Weiss...eine Mischung aus bewusst überzogenen Puppentheater...Bühnenkunst wurde hier als eine Mischung aus pathologischem Zustand und pantomimischen Seelen-Experimenten vorgeführt.
Der Abend verdiente seinen Erfolg. ..."


WESTFALENPOST

"...Eine Entdeckung... die Schauspieler schrauben ihre Stimmen in extreme Lagen, Fisteltöne und Horrorhauchen, in der Groteske entdecken sie so viele Zwischentöne, dass sie plötzlich wieder glaubwürdig werden. ..."